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innenhell - ein Psychotherapieblog


Burnout: Warum Urlaub auch nichts bringt
Viel gearbeitet, wochenlang auf den Urlaub hingefiebert und sich wirklich Zeit genommen: Handy aus (ja, wirklich!!), per E-Mail nicht erreichbar und dann diese griechische Insel – nur mit dem Partner. Und dann das: Erschöpfung hoch zehn, körperliche Symptome , Unlust, Grübeln, Sinnlosigkeit und starke innere Unruhe. Oje. Was soll das? Urlaub sollte doch erholsam sein. Kennen Sie das? Dann sind Sie damit nicht allein. Burnout ist keine Diagnose, wird aber oft als Vorstufe ein
katharina-bergmann
26. Feb.2 Min. Lesezeit


Warum Reden Beziehungen verschlechtern kann
Herr S. klagt mir sein verständliches Beziehungsleid: "Bei der Paartherapie waren wir schon, da wir viel streiten. Wir gehen dort alle zwei Wochen hin und reden. Dort haben wir vereinbart zusätzlich zu Hause regelmäßige Gesprächszeiten wahrzunehmen. Was wir auch tun. Ich rede dann immer sehr viel. Dennoch finden wir nicht wirklich zueinander. Ich fühle mich nach wie vor oft nicht verstanden, gehalten und habe keine große Lust mehr mit meiner Frau Zeit zu verbringen." „Redet m
katharina-bergmann
26. Feb.3 Min. Lesezeit


Finanzielle Vorsorge – (k)ein Psychotherapiethema?
Fehlende finanzielle Altersvorsorge begegnet mir in der psychotherapeutischen Praxis häufig – besonders bei Frauen, aber nicht nur. Eine gute, langfristige Vorsorge ist für mich Teil der Selbstfürsorge und Ausdruck von Autonomie. Insofern könnte finanzielle Vorsorge tatsächlich ein Psychotherapiethema sein. Doch selbst unter Kolleginnen und Kollegen stoße ich mit diesem Thema selten auf echtes Interesse. Geld berührt in der Therapie oft etwas Tieferes: Scham, Selbstwert , Ver
katharina-bergmann
22. Nov. 20252 Min. Lesezeit


Ist Trauer wirklich Arbeit?
Ja – Trauer ist schwere, lange Arbeit. Vielleicht die schwerste Arbeit überhaupt. Eine, die nie endet, sagen die einen. Nein – Trauer ist Teil des Lebens, trifft jeden von uns, gehört integriert, sagen die anderen. Trauer ist zunächst einmal ein mächtiges Gefühl. Zutiefst körperlich. Ein Gefühl, das eigene Wege geht, wenn es nicht gelebt wird – wie ein Fluss, der sich immer seinen Weg bahnt und, wird er zu lange gestaut, sich ins Tal ergießt und alles Leben unter sich ertränk
katharina-bergmann
29. Okt. 20252 Min. Lesezeit


Die Farben des Herbstes - Was unser Nervensystem von den Jahreszeiten lernt
Es ist Herbst. Ich gehe durch den Wald, und überall leuchtet es – gelb, rot, bunt. Blätter segeln, von einem Windstoß getragen, langsam zur Erde und färben sie nach und nach in eine fragile, bunte Schicht aus vergangenem Leben. Ich denke über die Jahreszeiten nach – und darüber, was uns Menschen ausmacht. Auch wir existieren in einem immerwährenden Kreislauf. Unser Körper ist unser Taktgeber. 24 Stunden, 365 Tage im Jahr – ein Menschenleben – das ist unser Rhythmus. Wenn wir
katharina-bergmann
21. Okt. 20253 Min. Lesezeit
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